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„Liebe ohne Worte und Blicke: Warum „Als wäre es leicht“ das wichtigste Kino-Event des Frühlings ist

Sonntag, 29.03.2026 14:31 Uhr
„Als wäre es leicht“ startet am 02.04.2026 in den Kinos.
„Als wäre es leicht“ startet am 02.04.2026 in den Kinos.
© HappySpots / Filmplakat: Port au Prince Pictures

Kann Liebe dort entstehen, wo die Sinne an ihre Grenzen stoßen? Der Hamburger Regisseur Milan Skrobanek liefert mit seinem Spielfilmdebüt Als wäre es leicht eine Antwort, die ebenso zärtlich wie kraftvoll ist. Am 2. April 2026 startet diese außergewöhnliche Produktion in den deutschen Kinos und setzt dabei ein deutliches Zeichen für echte Diversität und kulturelle Teilhabe.

Kati (Cindy Klink) ist gehörlos und entdeckt die Welt durch das Objektiv ihrer Kamera. Florian (David Knors) ist blind und arbeitet als leidenschaftlicher Stadionkommentator beim FC St. Pauli. Als sich die beiden im Hamburger Dialoghaus begegnen, entwickelt sich zwischen ihnen eine ganz eigene Sprache – getragen von Mut, Nähe und dem Wunsch, den anderen wirklich zu verstehen. Doch ihr Umfeld begegnet dieser Verbindung mit Skepsis. Ist eine Beziehung zwischen zwei Menschen möglich, von denen der eine nicht hört und der andere nicht sieht?

Inklusion als Herzstück der Produktion

Was diesen Film so besonders macht: Er ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen konsequent auf authentische Besetzung setzt. Cindy Klink und David Knors sind im wirklichen Leben gehörlos beziehungsweise blind. Auch hinter den Kulissen wurde Barrierefreiheit großgeschrieben: Deaf-Supervisor und Gebärdendolmetscher begleiteten den gesamten Dreh. Diese Authentizität spürt man in jeder Sekunde des Films, der 2023 bereits für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert war.

3 Gründe, warum dieser Film Grenzen verschiebt:

 

Jetzt den Trailer zu „Als wäre es leicht“ ansehen

 

Fazit

Als wäre es leicht ist weit mehr als ein Sozialdrama – es ist eine universelle Liebesgeschichte, die uns daran erinnert, dass wahre Nähe dort beginnt, wo wir aufhören zu bewerten und anfangen zuzuhören. Ein mutiger, schöner Film, der das Kino für alle öffnet.“


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