RTL Dschungelcamp 2026: Stephen Dürr wurde am Dienstagabend von den Zuschauern aus dem Camp gewählt

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Die Zuschauer haben am Dienstagabend (03.02.2026) ihr Urteil gefällt und schicken einen der erfahrensten Bewohner zurück in die Zivilisation. Nachdem das RTL-Publikum am Vorabend noch auf einen Rauswurf verzichten musste und die Spannung künstlich in die Höhe getrieben wurde, traf es an diesem Dienstagabend schließlich Stephen Dürr. Der Schauspieler, der im Camp oft als besonnener Beobachter auftrat, erhielt die wenigsten Anrufe und schied damit am zwölften Tag aus dem Kampf um die Krone aus. Am Ende blieb ihm nur das bittere Duell gegen Hardy Krüger jr., der zwar ebenfalls auf der Kippe stand, aber letztlich doch die Gnade der Anrufer fand und im australischen Busch bleiben darf.
Schock und Versteinerung am Lagerfeuer
Völlig unvorbereitet traf die Nachricht vom Ausscheiden des 51-Jährigen vor allem seine engsten Verbündeten unter den Palmen. Simone Ballack wirkte nach der Verkündung durch das Moderatoren-Duo sichtlich erschüttert und konnte ihre Tränen kaum zurückhalten, während Hubert Fella fast wie versteinert auf seinem Baumstamm saß. Die Gruppendynamik im Camp dürfte durch diesen Verlust massiv ins Wanken geraten, da Stephen Dürr für viele als ein Ruhepol galt, der auch in hitzigen Situationen den Überblick behielt. Sonja Zietlow und Jan Köppen analysierten das Aus direkt im Anschluss und vermuteten, dass Stephens eher sachliche Art im Vergleich zu den lauteren Krawallmachern der Staffel schlichtweg zu wenig Reibungsfläche für die Gunst der Massen bot.
Eine Mission mit tieferem Hintergrund
Trotz der Enttäuschung über den verpassten Einzug in das Finale nahm Stephen Dürr die Entscheidung mit einer bemerkenswerten Gelassenheit auf. Er hatte bereits in den vergangenen Tagen angedeutet, dass er mit seinem Auszug rechne und blickte reflektiert auf seine Zeit im Outback zurück. Für ihn war die Teilnahme weit mehr als nur ein TV-Projekt, denn er wollte die Zeit im Dschungel auch als persönliche Hommage an seinen verstorbenen Freund, den YouTuber Tana, nutzen. Diese emotionale Komponente gab seinem Auftreten eine Ernsthaftigkeit, die ihn deutlich von jenen Kandidaten abhob, die lediglich für die nächste Schlagzeile in den australischen Dreck gesprungen sind.
Kritik und Konsequenz im australischen Busch
Nicht jeder im Camp wird dem Schauspieler jedoch eine Träne nachweinen, da er sich durch seine offene Kritik an Mitbewohnern wie Gil Ofarim nicht nur Freunde machte. Stephen Dürr war einer der wenigen, die kein Blatt vor den Mund nahmen, wenn es um das Verhalten seiner Konkurrenten ging, und forderte immer wieder eine klare Linie ein. Diese Direktheit wurde ihm am Ende wohl zum Verhängnis, da ein Teil des Publikums seine kompromisslose Art als zu streng empfand. Nun wartet auf ihn erst einmal eine warme Dusche und ein richtiges Bett im Luxushotel, während der Rest der Truppe im immer kleiner werdenden Kreis weiter um den Titel kämpft.








