Tödliche DNA-Spur im eigenen Team: Köln-Tatort "Spur des Blutes" mit Ballauf und Schenk heute (21.07.2026) im WDR

© WDR/Bavaria Fiction GmbH/Martin Valentin Menke
Spurensicherung auf Abwegen und ein ungelöstes Familientrauma: Der WDR zeigt heute Abend (21.07.2026) um 20:15 Uhr eine Wiederholung der packenden Folge "Spur des Blutes". In diesem hochkarätigen Köln-Tatort werden die Hauptkommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) mit dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau konfrontiert. Was im Köln-Tatort "Spur des Blutes" zunächst wie eine klassische Ermittlung im Milieu wirkt, entwickelt sich zu einer hochbrisanten Jagd, bei der die eigenen Reihen der Kriminaltechnik direkt in den Fall hineingezogen werden.
Eine Frauenleiche am Kölner Randkanal
Dieser Köln-Tatort nimmt seinen düsteren Anfang am Kölner Randkanal. Dort wird die Leiche der erst 19-jährigen Lara Krohn (Charlotte Lorenzen) gefunden. Die Drogensüchtige schaffte auf der Straße, um ihre Sucht zu finanzieren. Gerichtsmediziner Dr. Roth (Joe Bausch) sichert am Tatort drei fremde DNA-Spuren. Zwei davon führen Ballauf und Schenk schnell zu verdächtigen Männern aus Laras Umfeld: dem unsicheren Jugendlichen Lukas Kostenza (Béla Can Leon) und Laras Zuhälter Mike (Robert Stadlober). Doch beide Spuren erweisen sich bezüglich des Mords als Sackgasse. Der Schlüssel zur Lösung liegt in diesem Köln-Tatort in der dritten, rätselhaften DNA-Probe.
Die gefährliche Solo-Ermittlung der Spurensichererin
Diese dritte Probe weist seltene Allele auf, die exakt mit den Genen der KTU-Mitarbeiterin Natalie Förster (Tinka Fürst) übereinstimmen. Was im Labor zunächst als Verunreinigung abgetan wird, weckt in der Kriminaltechnikerin einen schrecklichen Verdacht. Nach dem Selbstmord ihrer Mutter wuchs Förster bei Adoptiveltern auf. Sie nutzt die Polizeidatenbank auf eigene Faust und stößt im Köln-Tatort "Spur des Blutes" auf den vorbestraften Frank Baumgartner (Josef Hader). Die Polizistin realisiert, dass dieser Mann nicht nur der Mörder von Lara sein könnte, sondern auch ihr leiblicher Vater, der damals ihre Mutter vergewaltigte.
Nervenzerrendes Finale am Ort des Traumas
Anstatt Ballauf und Schenk einzuweihen, taucht Natalie Förster in die Abgründe ihrer eigenen Vergangenheit ab. Sie provoziert ein Treffen mit Baumgartner, bedroht den Geschäftsführer eines Campingwagen-Verleihs mit der Waffe und entführt ihn an den Ort, an dem sich ihre Mutter einst das Leben nahm. Als die Situation im Wald zu eskalieren droht und Baumgartner der Beamtin die Waffe entreißt, müssen Ballauf und Schenk in diesem dramatischen Köln-Tatort in allerletzter Sekunde eingreifen.
Dichter Psychothriller mit herausragendem Ensemble
Dieser Köln-Tatort hebt sich wohltuend vom Krimi-Einerlei ab, indem der Fall die verletzliche Kehrseite der Polizeiarbeit beleuchtet. Das Drehbuch verbindet die Ermittlungen von Ballauf und Schenk meisterhaft mit dem emotionalen Drama der Kriminaltechnikerin Natalie Förster, brillant gespielt von Tinka Fürst. Josef Hader überzeugt als abgrundtief düsterer Gegenspieler auf ganzer Linie. Ein intensiv inszenierter, psychologisch dichter Köln-Tatort, der ohne künstliche Effekte auskommt und von der ersten bis zur letzten Minute fesselt.
Der Köln-Tatort "Spur des Blutes" ist auch über die ARD Mediathek abrufbar (verfügbar bis zum 21.07.2027 um 20:15 Uhr).








