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"Die Höhle der Löwen" auf VOX: Diese Gründerinnen und Gründer stellen sich am 14.09.2020 vor

Sonntag, 13.09.2020 13:08 Uhr | Tags: VOX, Die Höhle der Löwen

Alles begann mit einer Marderplage auf dem heimischen Dachboden. Da Rentner Klaus Skottki keine optimale Lösung für die lästigen Plagegeister gefunden hat, nahm er die Sache selbst in die Hand und entwickelte "GOMAGO" - eine Art Duftspender für Haus und Auto, der die Tiere durch ein künstliches Pheromon fernhält. Aus seinem Hobby soll ein großes Business werden, dafür benötigt Klaus 80.000 EUR und bietet den Investoren 20 Prozent seiner Anteile. Welche Gründerinnen und Gründer sich ebenfalls am 14.09.2020 bei "Die Höhle der Löwen" vorstellen, erfahren Sie jetzt:

richtiggutbewerben.de aus Düsseldorf

"Wir schreiben die perfekte Bewerbung für Sie!" Hinter dieser Idee stecken die pakistanisch-stämmigen Brüder Bilal (30) und Adil Zafar (25). Während seines BWL-Studiums an der Universität Düsseldorf hat Bilal bei verschiedenen Firmen gejobbt: "Ich habe immer ein Vorstellungsgespräch bekommen. "Bei vielen seiner Kommilitonen war das aber nicht der Fall, musste der 30-Jährige feststellen: "Ich habe angefangen, bei den Bewerbungen zu helfen. Und die Leute waren sogar bereit, mir Geld dafür zu bezahlen." Wirtschaftsinformatiker Adil erkannte das Potenzial der Idee seines Bruders. Gemeinsam entwickelten sie eine Online-Plattform, die Branchen-Experten und Bewerber auf der Suche nach ihrem Traumjob zusammenbringt. Das wollen die Brüder auch den Löwen schmackhaft machen: "Unsere Idee hat bereits im letzten Jahr 700.000 Euro eingebracht", argumentiert Bilal. "86 Prozent unserer Kunden werden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Wir haben bereits 15.000 Bewerbungen für ganz Deutschland geschrieben. Mittlerweile sind wir bei zwei Millionen Euro Umsatz." Um ihr Unternehmen und vor allem die Internationalisierung voranzubringen, benötigen Bilal und Adil Zafar einen strategischen Partner, der mit einem Kapital in Höhe von 100.000 Euro einsteigt. Dafür bieten sie zehn Prozent ihres Unternehmens.

PoBeau aus München

Dr. Sandy Glückstein hat sich auf ein bisher vernachlässigtes Körperteil spezialisiert, den Po. Denn auch der will gepflegt werden. Es gibt Hautpflegemasken für Gesicht, Hände, Füße - eigentlich für den ganzen Körper. Doch die Suche nach speziellen Produkten für den Po blieb erfolglos. "Dabei ist der Po derzeit das Trend-Körperteil schlechthin, wenn man sich Jennifer Lopez, Kim Kardashian oder Shakira anguckt", weiß die promovierte Soziologin und hauptberufliche Unternehmensberaterin, die mit PoBeau pflegende Masken für den Po kreiert hat. Im Sortiment befinden sich Produkte gegen Pickelchen, zur Straffung, aber auch zum Bleachen. Noch gehört Dr. Glückstein zu den Ersten auf dem deutschen Markt. "Po-Pflege ist derzeit noch ein Nischenprodukt", weiß die Gründerin. "Aber ich glaube, dass die Menschen offener und die Schamgrenzen sich nach unten senken werden." Damit es nicht bei einem Nischenprodukt bleibt, sucht Dr. Glückstein ein Investment in Höhe von 200.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent ihrer Unternehmensanteile. "Ein schöner Po ist immer gut", scherzt Judith Williams, und Dagmar Wöhrl findet: "Passt zu meinem HappyPo!" Sehen die Investoren in PoBeau eine Beauty-Innovation?

GOMAGO aus Braunschweig

Alles begann vor sieben Jahren mit einer Marderplage auf dem heimischen Dachboden. "Es war so extrem, dass wir dachten: Wenn wir das nicht in den Griff bekommen, müssen wir ausziehen", erinnert sich Klaus Skottki (70). Da der Kfz-Meister im Ruhestand keine optimale Lösung für die lästigen Plagegeister gefunden hat, nahm er die Sache selbst in die Hand und entwickelte "GOMAGO" - eine Art Duftspender für Haus und Auto, der die Tiere durch ein künstliches Pheromon fernhält, ohne dem Tier zu schaden. "Die Entwicklung hat etwa fünf Jahre gedauert", erklärt Klaus Skottki. "Ich bin von dem Produkt total überzeugt, weil wir null Fehlerquote haben." Bislang läuft der Verkauf allerdings bislang nur schleppend über den eigenen Online-Shop. Um sein Produkt auf dem Markt zu etablieren, benötigt der Hobby-Segler 80.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent an seiner noch zu gründenden GmbH. "Ich habe auch schon jemanden im Auge", schmunzelt der rüstige "Jung"-Unternehmer. Ob sein Wunsch-Löwe ins Marderbusiness einsteigt?

Gymbutler aus Hildesheim

Als leidenschaftliche Kraftsportler haben Maximilian Sander (26) und Tim Bormann (25) im Fitnessstudio ein Problem erkannt: Viele Sportler stellen ihre Getränke auf dem Boden oder auf dem Fitnessgerät ab, so stehen die Flaschen und Becher häufig im Weg oder kippen um und verschütten ihren Inhalt. Um das zu verhindern, haben die Schulfreunde den Gymbutler entwickelt: Einen flexiblen Silikonring, den man um fast jede Flasche wickeln kann und der dank eines starken Magneten auf jedem Metall hält. "So kann er direkt am Trainingsgerät befestigt werden und hält ein Gewicht von bis zu 2,5 Kilo", erklärt Maximilian und Tim führt fort: "Der Gymbutler ist extrem vielseitig. Zwar haben wir ihn für den Fitnessbereich konzipiert, haben aber gemerkt, dass er auch für andere Anwendungsgebiete interessant ist." Ob im Haushalt oder in der Werkstatt: Der Gymbutler ist ein echter Alltagshelfer. Um ihr Produkt zu etablieren und neue Märkte zu erobern, benötigen die Jungunternehmer Kapital in Höhe von 100.000 Euro und bieten dafür 20 Prozent Firmenanteile.

GreenMNKY aus Aschaffenburg

Kein technisches Gerät ist so schnell veraltet wie ein Smartphone: Jedes Jahr bringen Hersteller neue Modelle auf den Markt - und mit jedem Modell auch neue Gadgets wie Handyhüllen oder Schutzfolien. Allein in Deutschland werden jedes Jahr 33 Millionen Panzerfolien verkauft. Genau hier setzen Ziya Orhan (42) aus Aschaffenburg und Oliver Klingenbrunn (48) aus Lohr am Main mit ihrem Unternehmen GreenMNKY an. Der Mobilfunkshop-Besitzer und der Berater kennen sich seit acht Jahren und bringen gemeinsam knapp 50 Jahre Erfahrung in der Telekommunikations-Branche mit. "Um jedem Kunden eine Panzerfolie zu verkaufen, muss ich ein Riesenlager haben. Ansonsten ist der Kunde weg und kommt nie wieder", berichtet Ziya. "Dieses umweltschädliche und kostenintensive Problem können wir lösen", verspricht Oliver. Das GreenMNKY "Screen Protection Cutting System" kann in zehn Sekunden und dank der in der App hinterlegten Datencloud für jedes beliebige Modell die passende Handy-Schutzfolie ausschneiden. "So entsteht aus einem Rohling der perfekte Handyschutz", erklärt Oliver das Gerät. Auch die passenden Hüllen haben die Gründer im Angebot. "Wir können aber nicht nur Smartphones schützen, sondern auch Tablets, Smartwatches und Kopfhörer. Zudem spart das GreenMNKY System über 90 Prozent Verpackungsmüll ein." So werden nicht nur die Geräte, sondern auch die Umwelt geschützt. Bereits 300.000 Euro hat Ziya aus eigener Tasche investiert. Nun hoffen die beiden Gründer auf ein weiteres Investment der Löwen in Höhe von 400.000 Euro und bieten im Tausch 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Die dritte Folge der achten Staffel "Die Höhle der Löwen" läuft am 14.09.2020 um 20.15 Uhr auf VOX.


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