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Forensik trifft Bergdrama: Veronica Ferres ermittelt im "Alpentod"-Krimi "Im ewigen Eis" heute (24.03.2026) bei RTL

Dienstag, 24.03.2026 13:24 Uhr | Tags: RTL, Krimi, Veronica Ferres

RTL schickt heute (24.03.2026) um 20:15 Uhr sein Ermittlerteam in den vierten "Alpentod" Krimi mit dem Titel "Im ewigen Eis", der das schmelzende Weiß der Berge zur Bühne für ein düsteres Familiendrama macht. Was als spektakulärer Fund einer jahrhundertealten Gletscherleiche durch die Forensikerin Marie Sonnleitner (Salka Weber) beginnt, entwickelt sich schnell zu einem hochbrisanten Kriminalfall im Tal. Während die Medien die "Ötzine" im Hochgebirge belagern, stoßen Birgit Reincke (Veronica Ferres) und Jonas Becker (Tim Oliver Schultz) in der Nähe des Dorfes Maisching auf die Leiche von Timo Aichinger. Der junge Mann war nach zwölf Jahren Abwesenheit gerade erst zur Beerdigung seines Vaters heimgekehrt, nur um kurz darauf selbst gewaltsam aus dem Leben zu scheiden. Die Alpenkulisse ist dabei so dominant inszeniert, dass sie fast wie eine eigene, unheimliche Figur wirkt, die Stück für Stück preisgibt, was jahrelang unter dem Eis begraben lag.

Die Mauer des Schweigens in Maisching

Obwohl die Bürgermeisterin Friederike Roth (Johanna Orsini-Rosenberg) alles daran setzt, das idyllische Bild des Ortes für den boomenden Tourismus zu wahren, bröckelt die Fassade der Dorfgemeinschaft gewaltig. Die Ermittlungen führen Birgit und Jonas tief in ein Geflecht aus Lügen und alten Wunden, bei dem sich die Bewohner extrem verschlossen zeigen. Besonders Timos Schwester Lisa Aichinger (Hilde Dalik) gerät unter Druck, da sie als Tierärztin Zugriff auf das Narkosemittel Ketamin hat, welches Marie im Blut des Opfers nachweist. Auch der Sohn der Bürgermeisterin, der Anwalt Julian Roth (Lukas Walcher), verstrickt sich in Widersprüche, als er Treffen zu Erbangelegenheiten gestehen muss. Es stellt sich die brennende Frage, ob die Gier nach dem Hotel oder eine alte Affäre mit Rosi Graubner (Franziska Singer) das tödliche Motiv lieferte, wobei auch deren Ehemann Benno Graubner (Felix von Bredow) ins Visier gerät.

Zwischen Hightech-Forensik und dörflicher Enge

Ein besonderes Markenzeichen der "Alpentod"-Reihe ist die enge Verzahnung von forensischer Detailarbeit und klassischer Kripo-Suche, die in dieser Folge ihren Höhepunkt findet. Da Marie als Spezialistin für alte Funde kurzfristig für den verletzten Korbinian Ebersbach (Sami Loris) bei der Spurensicherung im Tal einspringt, liefert sie die entscheidenden Wendepunkte, die einen vermeintlichen Unfall als Mord entlarven. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, wird sie sogar verdeckt in die Pension des Ehepaars Graubner eingeschleust, während im Hintergrund Figuren wie Felix Simon (Heiko Ruprecht) oder Xaver Diehl (Marcel Mohab) das dichte Geflecht der Berggemeinde vervollständigen. Die forensische Archäologie wird hier zum Schlüssel, um die Mauern des Schweigens zu durchbrechen, die Maisching seit Jahrzehnten umgeben.

Ein Krimi über die Last der Vergangenheit

Letztlich nutzt der "Alpentod"-Krimi "Im ewigen Eis" die Symbolik des Klimawandels geschickt, um zu zeigen, dass keine Tat für immer verborgen bleibt, wenn die Natur sich verändert. Während das alte Zeitungsarchiv des Ortes neue Erkenntnisse über Timos damaliges Verschwinden liefert, überschlagen sich die Ereignisse rund um Birgits Partner Max Kaminski (Ferdinand Seebacher) und ihre Tochter Julia Reincke (Laura Schittke). Zwar schwankt die Erzählung gelegentlich zwischen düsterem Bergdrama und emotionalen Nebensträngen, doch die Wucht der Bilder und die moralische Fallhöhe tragen den Film bis zum Ende. Es ist ein atmosphärischer Alpentod-Krimi, der eindrucksvoll beweist, dass manche Geheimnisse so tief vergraben sind, dass sie nur durch das unerbittliche Tauen des Gletschers ans Tageslicht kommen können.


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