Happy-Spots - Mein Online Magazin

Kinostart: "In Zeiten des abnehmenden Lichts" am 01.06.2017

Montag, 29.05.2017 13:41 Uhr | Tags: Film der Woche
Der auf dem Roman von Eugen Ruge basierende Film "In Zeiten des abnehmenden Lichts" läuft ab 01.06.2017 im Kino.
Der auf dem Roman von Eugen Ruge basierende Film "In Zeiten des abnehmenden Lichts" läuft ab 01.06.2017 im Kino.
© HappySpots

Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SEDParteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag – es wird der letzte sein. 

Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina), die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.

Während Kurts Schwiegermutter Nadeshda Iwanowna (Nina Antonowa) in Wodka geschwängerter Runde ihre russischen Weisen anstimmt, rechnet die verzweifelte Irina mit ihrer Schwiegertochter Melitta (Natalia Belitski) und der ganzen Gesellschaft ab. Haushaltshilfe Lisbeth (Gabriela Maria Schmeide) fegt die Scherben zusammen und auch Charlottes Freundin Stine (Angela Winkler) versucht zu retten, was zu retten ist. Doch je weiter das Fest dem Ende zugeht, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.

Der auf dem Roman von Eugen Ruge basierende Film "In Zeiten des abnehmenden Lichts" läuft ab 01.06.2017 im Kino.


Das könnte Sie auch interessieren

Schmerzende Beine, schnelle Hämatome und eine unproportionale Fettverteilung: Schätzungsweise jede zehnte Frau in Deutschland ist von einem Lipödem betroffen. Dennoch dauert es oft Jahre, bis eine gesicherte Diagnose steht. Die digitale Plattform LipoCheck wurde von Fachärzten entwickelt, um diese Versorgungslücke zu schließen und Betroffenen schneller Klarheit... weiterlesen

Ein Unfall oder eine Gefahrensituation im Auto erfordert schnelles Handeln. Oft klemmt die Tür oder der Gurt lässt sich nicht lösen. Herkömmliche Nothämmer sind oft schwer erreichbar oder zu klobig für das Handschuhfach. Die Easy Exit Card setzt hier an: Ein Rettungstool, das so kompakt wie eine Kreditkarte ist und dennoch Leben retten kann. Die... weiterlesen

Was passiert, wenn alles, was man über seine eigene Herkunft zu wissen glaubte, plötzlich ins Wanken gerät? In dem bewegenden Drama „Romería - Das Tagebuch meiner Mutter“ begibt sich die 18-jährige Marina auf eine Reise, die nicht nur ihr Bild von ihren Eltern, sondern auch ihre eigene Identität für immer verändern wird. Ab dem 02. April... weiterlesen

Das ARD Vorabendprogramm wird heute (27.03.2026) um 18 Uhr zur Bühne für ein ganz besonderes Duell, wenn Kai Pflaume zum neuesten Schlagabtausch bei "Wer weiß denn sowas?" bittet. In der heutigen Ausgabe tauschen zwei der erfolgreichsten deutschen Musiker ihre Mikrofone gegen die Ratepulte ein: Max Giesinger und Johannes Oerding fordern sich gegenseitig heraus.... weiterlesen

Ein traditionsreiches Weingut wird heute (27.03.2026) um 20:15 Uhr im ZDF zum Schauplatz für den vierten und vorerst letzten Fall der Krimireihe Mordufer. Unter dem Titel "Wein und Wahrheit" tauchen die Ermittlerinnen Doro Beitinger (Franziska Weisz) und Chiara Locatelli (Maria Wördemann) in ein Milieu ein, das weit weniger idyllisch ist, als es die sanften... weiterlesen

(DJD). Weite: Dieses Attribut passt zum südlichen Ostfriesland so gut wie zu kaum einer anderen Region. Der Himmel mit oft bizarren Wolkenformationen spannt sich über die flache Landschaft, der Wind ist ein ständiger Begleiter. Die unendlich scheinende Natur wirkt beruhigend und erholsam, weil Hektik gegen die Weite keine Chance hat. Ein kurzes, herzliches „Moin“... weiterlesen

Die deutsche Musiklandschaft atmet auf, denn mit der heutigen Veröffentlichung seines achten Studioalbums setzt Johannes Oerding einen fulminanten Schlusspunkt unter seine kreative Pause. Nach einem intensiv genutzten Sabbatjahr, das den sympathischen Hutträger einmal komplett um den Globus und schließlich tief zu sich selbst geführt hat, präsentiert er mit "Hotel"... weiterlesen