Münsterkrimi "Im Namen der Rosi": Georg Wilsberg schnüffelt heute (15.04.2026) undercover unter Mönchen

© ZDF/Thomas Kost
Die beschauliche Ruhe im Kloster Melkwegen erweist sich als trügerische Fassade, wenn das ZDFneo heute (15.04.2026) um 20:15 Uhr den beliebten Münsterkrimi "Wilsberg - Im Namen der Rosi" wiederholt. Eigentlich sollte die Abtei ein Ort der Einkehr sein, doch der mysteriöse Tod des Cellerars Bertram (Arndt Schwering-Sohnrey) ruft Privatdetektiv Georg Wilsberg (Leonard Lansink) auf den Plan. Man fand den Verstorbenen ausgerechnet in einem Färberbottich, und obwohl offiziell von Herzversagen die Rede ist, sprechen ein Genickbruch und blutige Dornenschrammen am Arm eine ganz andere Sprache. Wilsberg schleust sich daher undercover bei den Mönchen ein, um herauszufinden, wer den Verwalter auf dem Gewissen hat und ob die klerikale Gemeinschaft unter der Leitung von Prior Elijah (Dietmar Mues) dunkle Geheimnisse hütet.
Ein Manager-Seminar mit ungeplanten Begegnungen
Ekki Talkötter (Oliver Korittke) ist ebenfalls im Kloster gelandet, allerdings aus völlig anderen Gründen: Er fühlt sich ausgebrannt und nimmt an einem Manager-Seminar für Gestresste teil, um endlich den Trubel aus Münster hinter sich zu lassen. Die erhoffte Stille findet er jedoch heute nicht, da er prompt über seine Bekannten stolpert, die aus den unterschiedlichsten Motiven in Melkwegen auftauchen. Zu allem Überfluss ist auch Overbeck (Roland Jankowsky) vor Ort, um die Sicherheitsvorkehrungen für einen anstehenden Papstbesuch zu koordinieren, was wie gewohnt für reichlich Chaos und skurrile Momente sorgt. Als dann auch noch eine wertvolle Bibel aus dem 15. Jahrhundert spurlos verschwindet, wird die Lage für alle Beteiligten zunehmend unübersichtlich.
Mordalarm unterbricht die klösterliche Einkehr
Die familiäre Zusammenkunft im Kloster wird komplettiert, als Alex (Ina Paule Klink) erscheint, weil sie für einen Mandanten eine unbezahlte Rechnung für eine installierte Solaranlage eintreiben muss. Die rechtlichen Streitigkeiten treten jedoch schnell in den Hintergrund, als mit Bruder Ansgar (René Hofschneider), dem Leiter des Seminars, ein zweites Opfer entdeckt wird. Nun lässt sich das Verbrechen nicht mehr verheimlichen, und Kommissarin Anna Springer (Rita Russek) rückt höchstpersönlich an, um offiziell die Ermittlungen zu übernehmen. Für Ekki ist die spirituelle Auszeit damit endgültig ruiniert, denn wo Anna Springer mit ihrer polizeilichen Autorität auftaucht, ist es mit der Ruhe vorbei - besonders wenn sie feststellen muss, dass Wilsberg ihr mal wieder heimlich dazwischenfunkt.
Münsteraner Humor in geistlicher Umgebung
Der Münsterkrimi "Wilsberg - Im Namen der Rosi" lebt vor allem von seinem trockenen Witz und dem perfekt eingespielten Ensemble, das sich in der Abgeschiedenheit des Klosters gegenseitig die Klinke in die Hand gibt. Während Wilsberg versucht, die internen Machtspiele der Brüder wie Jeremiah (Stefan Reck) oder Malachias (Gottfried Vollmer) zu durchschauen, verweben sich die verschiedenen Nebenstränge zu einem typischen Münster-Krimi. Das Kloster bietet dabei die ideale Kulisse für ein kontrolliertes Durcheinander, bei dem am Ende nur Wilsbergs Hartnäckigkeit Licht ins Dunkel der sakralen Verbrechen bringen kann. Wer Lust auf eine amüsante Spurensuche mit den vertrauten Gesichtern hat, sollte sich die Ausstrahlung am Abend nicht entgehen lassen.
Der Münsterkrimi "Wilsberg - Im Namen der Rosi" ist auch über die ZDF Mediathek abrufbar.








