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Programmänderung zum Tod von Alfred Biolek heute (23.07.2021) in der ARD

Freitag, 23.07.2021 14:39 Uhr | Tags: ARD, Programmänderung, Alfred Biolek

Heute (23.07.2021) erreicht uns die traurige Nachricht vom Tod Alfred Bioleks. Er begeisterte bei seinem Haussender, dem WDR, Millionen Zuschauer mit erfolgreichen Formaten wie "Bios Bahnhof", "Boulevard Bio" oder "alfredissimo!". Aus diesem Anlass ändert die ARD heute das Programm. Ab 23:55 Uhr läuft der Film "Tschüss Bio!" von Oliver Schwabe. Im Anschluss ab 0:10 Uhr zeigt die ARD noch einmal das Porträt "Mensch, Bio!". Der Film von Sandra Maischberger und Hendrik Fritzler, gibt Einblicke in das Leben von Alfred Biolek außerhalb des Medienprofis. Alfred Biolek öffnete dazu sein privates Archiv.

Update: Auch am Samstagabend (24.07.2021) ändert der WDR sein Programm. Ab 21:45 Uhr läuft noch einmal das Porträt "Mensch, Bio!", ab 23:15 Uhr die Hommage "Bahnhof für Bio" mit Anke Engelke und Hape Kerkeling und ab 0:55 Uhr drei Folgen der Kochshow "alfredissimo".

WDR-Intendant und ARD-Vorsitzender Tom Buhrow zum Tod von Alfred Biolek:

"Mit Alfred Biolek verlieren wir ein Allroundtalent des deutschen Fernsehens. Er war nicht nur ein begnadeter Talkmaster, sondern auch Ideengeber, Entdecker, Förderer und äußerst kreativ. Sein Interesse galt den Menschen, der Kunst, Kultur und der anspruchsvollen Unterhaltung. Gerne erinnere ich mich auch an seine Kochsendung ‚alfredissimo!‘. Mit wieviel Freude und Humor er sie zusammen mit seinen prominenten Gästen zelebrierte, das war mir beim Zuschauen immer ein Vergnügen. Und für den WDR kann ich sagen, dass wir uns glücklich über die Zusammenarbeit mit ihm schätzen können."

Porträt "Mensch, Bio! heute ab 0:10 Uhr in der ARD:

Er war einer der letzten lebenden Altmeister des deutschen Fernsehens: Alfred Biolek. Wie kein zweiter hat er über Jahrzehnte mit Witz, Charme und Feingefühl, vor allem aber mit unbändigem Interesse an Menschen und ihren Geschichten, Biographien präsentiert. Als Gastgeber zahlreicher Gesprächs- und Unterhaltungsshows, aber auch als TV-Koch ist er generationsübergreifend zum Publikumsliebling und damit zum Grandseigneur der deutschen Fernseh-Unterhaltung geworden. Alfred Biolek war aus Millionen deutschen Wohnzimmern nicht wegzudenken.

Sandra Maischberger und Hendrik Fritzler hatten die Fernseh-Legende zwei Jahre mit der Kamera begleitet. Durch das langjährige Vertrauensverhältnis zwischen Biolek und den Autoren öffnete der TV-Star einen überraschenden Blick in sein Privatleben: "Als Student interessierte ich mich nicht so sehr für Frauen, aber dass ich mich für Männer interessierte, dass konnte ich auch mir nicht zugestehen. Das war ein großes Durcheinander." Und auch das Thema Altern wird nicht ausgespart: "Alles endet irgendwann. Man kann nicht glauben, dass man alles ewig machen kann."  

Durch das in vielen Jahren zwischen Biolek und den Autoren entstandene Vertrauensverhältnis öffnet der TV-Star auch einen überraschenden Blick in sein Privatleben. Die Autoren hatten Zugang zu Bioleks Privat-Archiv: zahlreichen Fotos, aber vor allem bewegende Super-8-Aufnahmen aus den 30er Jahren, die die Familie Biolek und den kleinen Alfred zeigen, machen die Eindrücke seiner Kindheit lebendig.

Zu Wort kommen auch enge Freunde und Familienangehörige, welche die persönliche Zeitreise unterstreichen. Abgerundet wird die filmische Biographie Alfred Bioleks durch eine große Auswahl bewegender und unterhaltsamer Ausschnitte aus den zahlreichen TV-Shows wie. "Bio´s Bahnhof", "Boulevard Bio", "Alfredissimo" und Aufnahmen aus seinen ersten Fernsehtagen Anfang der 60er Jahre.

In New York City traf er seinen Ex-Lebensgefährten Keith, wurde von seinem langjährigen Freund Tim Fischer auf der MS-Deutschland besungen, kochte gemeinsam mit seiner Familie und plauderte mit Alice Schwarzer am sagenumwobenen Küchentisch in seiner Kölner Wohnung. "Mensch, Bio!" nimmt die Zuschauer nicht nur mit auf eine Reise durch Bioleks bewegtes Leben, sondern auch auf seine Zeitreise im deutschen Fernsehen - von dessen ersten Schritten, von den Pionierjahren bis heute.


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