RTL Dschungelcamp 2026: Gil Ofarims harter Weg zurück ins Camp-Leben

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Die Erleichterung im australischen Busch war fast greifbar, als der Morgen nach dem dramatischen Unfall anbrach und die wichtigste Nachricht des Tages feststand: Gil Ofarim ist den Umständen entsprechend wohlauf. Auf die besorgten Nachfragen seiner Mitstreiter antwortete der Musiker zwar noch etwas mitgenommen, aber gefasst, dass es ihm immer besser gehe, auch wenn das Schädelbrummen noch ein ständiger Begleiter sei. Es war ein Erwachen der besonderen Art, denn kaum hatte Gil die Augen aufgeschlagen, erkundigte sich Hubert nach seinem Befinden, gefolgt von Hardy und Eva, die sichtlich froh über seine Rückkehr waren. Besonders Samira setzte ein Zeichen der Verbundenheit, indem sie den verletzten Sänger vor der Toilette fest in den Arm nahm und ihm gestand, wie große Sorgen sie sich gemacht habe. Für Gil war dieser ehrliche Zuspruch im Dschungeltelefon ein wichtiger Moment, der ihm nach den Strapazen des Sturzes sichtlich Kraft gab.
Wahre Kameradschaft und eiskalte Nächte
Inmitten der harten Bedingungen des Camps zeigte sich eine menschliche Seite, die Gil tief berührte und eine neue Freundschaft besiegelte. Stephen Dürr bewies wahre Größe, indem er dem verletzten Gil seinen eigenen Schlafsack überließ, damit dieser in der eiskalten Nacht nicht frieren musste. Stephen verbrachte die Stunden ohne Decke in der Kälte, was Gil sichtlich rührte und ihn als seinen absoluten Verbündeten markierte. Dass ausgerechnet jetzt Stephens Auszug feststeht, empfindet der Musiker als herben Schlag, da sich hier eine echte Verbindung entwickelt hatte. Auch das Verhältnis zu Eva Benetatou hat sich durch den gemeinsamen Schreckmoment gewandelt; die ehrliche Sorge der Mitstreiterin hat Gil gezeigt, dass aus der anfänglich fremden Gruppe von zwölf Individualisten mittlerweile ein echtes Team zusammengewachsen ist, das gemeinsam durchhalten will.
Misstrauen unter der Schweizer Sonne
Doch während die meisten Stars den Zusammenhalt feiern, brodelt es bei Ariel unter der Oberfläche, die Gils Rückkehr mit großer Skepsis beobachtet. Im Dschungeltelefon stellte sie fest, dass Gil zwar wieder herumlaufe, aber eigentlich den ganzen Tag nur mit Schlafen oder Essen verbringe, wenn er nicht gerade unterwegs sei. Gemeinsam mit Hubert philosophierte sie darüber, warum die Zuschauer eigentlich immer noch für Gil anrufen würden. Während Hubert vermutete, dass das Publikum den Sänger vielleicht nur ärgern wolle, blieb Ariel bei ihrer harten Linie und hinterfragte Gils Motivation für den Verbleib in der Show. Für sie ist der freiwillige Wiedereinstieg trotz der Verletzung unverständlich, vor allem weil Gil offen zugab, auch wegen der Gage im Camp zu sein.
Ein unversöhnlicher Konflikt trotz Verletzung
Ariel suchte schließlich die direkte Konfrontation und konfrontierte Gil mit der Tatsache, dass seine Rückkehr eine rein freiwillige Entscheidung gewesen sei. Gil entgegnete entschlossen, dass er nicht aufgeben wolle und genauso wie jeder andere im Camp den Sieg anstrebe, was Ariel jedoch nicht besänftigen konnte. In einer knallharten Abrechnung im Dschungeltelefon stellte sie klar, dass ihr das gesundheitliche Unglück zwar leid tue, dies aber nichts an ihrer grundsätzlichen Meinung über den Musiker ändere. Für sie bleibt Gil trotz seiner Verletzung ein Mensch, dessen Taten der Vergangenheit nicht durch ein kurzes medizinisches Drama in Vergessenheit geraten dürfen. Es zeigt sich deutlich, dass die Gräben im Camp tief bleiben, auch wenn die physischen Wunden langsam zu heilen beginnen.








