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RTL Dschungelcamp 2026: Simone, Hardy und Samira bei der 13. Dschungelprüfung "Kotzella-Festival"

Mittwoch, 04.02.2026 22:30 Uhr | Tags: RTL, Dschungelcamp
RTL Dschungelcamp 2026: Hardy Krüger in der Dschungelprüfung "Kotzella-Festival".
RTL Dschungelcamp 2026: Hardy Krüger in der Dschungelprüfung "Kotzella-Festival".
© RTL

Das australische Outback verwandelte sich an Tag 13 (04.02.2026) für Simone, Hardy und Samira in einen Albtraum, der selbst hartgesottene Festivalbesucher in die Flucht geschlagen hätte. Unter dem vielsagenden Namen "Kotzella-Festival" baten die Moderatoren Sonja Zietlow und Jan Köppen zur dreizehnten Prüfung der Staffel, die optisch eher an ein völlig verwüstetes Partygelände nach einer Woche Dauerregen erinnerte. Zwischen stinkenden Müllbergen, verwesenden Fleischabfällen und verlassen wirkenden Zelten ging es um insgesamt acht Sterne, wobei das Trio schnell feststellen musste, dass auf dieser Veranstaltung weder Glitzer noch gute Musik auf sie warteten. Stattdessen waren eiserne Nerven und ein extrem belastbarer Magen gefragt, um gegen den allgegenwärtigen Ekel anzukämpfen.

Gefangen in der Schlangengrube

Während Samira die zweifelhafte Freiheit genoss, sich über das verdreckte Gelände bewegen zu dürfen, traf es Hardy und Simone deutlich härter. Die beiden mussten jeweils in ein Zelt kriechen und dort in Kisten ausharren, die mit jeweils fünfzehn riesigen Pythons gefüllt waren. Inmitten der zischenden Reptilien waren die begehrten Sterne an Schlössern befestigt, die sich jedoch nur mit dem exakt passenden Schlüssel öffnen ließen. Für Hardy und Simone begann damit eine zehnminütige Geduldsprobe der besonderen Art, da sie völlig passiv darauf angewiesen waren, dass Samira draußen die richtigen Entscheidungen traf. Die Ruhe zu bewahren, während sich schwere Schlangenkörper über die eigenen Gliedmaßen schoben, verlangte den beiden alles ab.

Samiras verzweifelte Suche im Müll

Mit dem Startsignal begann für Samira eine hektische Jagd über den verlassenen Campingplatz, auf dem zwölf Schlüssel mit grünen Festivalbändchen versteckt waren. Das Problem an der Sache war die fiese Quote der Produktion, denn nur acht dieser Schlüssel passten tatsächlich, während der Rest reine Zeitverschwendung darstellte. Samira bewies zu Beginn ein glückliches Händchen, fischte den ersten Schlüssel aus einer Kühlbox und rannte sofort zu Simones Zelt, wo der erste Stern befreit werden konnte. Doch nach einem zweiten schnellen Erfolg geriet der Motor ins Stocken, da mehrere Nieten hintereinander die Zeit gnadenlos verstreichen ließen. Samira musste sich durch ekelerregende Dixiklos und Planschbecken voller Fleischreste wühlen, wobei sie mehrfach lautstark würgen musste und sichtlich mit ihrem Brechreiz kämpfte.

Ein solides Ergebnis trotz Zeitnot

Trotz der widrigen Umstände und der körperlichen Belastung kämpfte sich Samira weiter durch den Unrat, während sie zwischen Hoffnung und Enttäuschung hin- und hergerissen war. Zwischendurch kehrte das Glück kurzzeitig zurück und der Beutel füllte sich weiter, bis das Team schließlich bei sechs Sternen angelangt war. In der finalen Phase riss die Glückssträhne jedoch endgültig ab, und die letzten passenden Schlüssel blieben in den Tiefen des Festival-Mülls verborgen, bis die Uhr unerbittlich abgelaufen war. Auch wenn es am Ende nicht für die volle Punktzahl und damit für den absoluten Headliner-Status gereicht hat, lieferte das Trio ein solides Ergebnis ab. Mit sechs Sternen im Gepäck kehrten sie gezeichnet, aber erhobenen Hauptes zurück in das Camp.


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