Happy-Spots - Mein Online Magazin

Den Ruhrpott spielerisch erleben: Ein Brettspielklassiker jetzt als Version für Fans der Industriekultur

Dienstag, 12.01.2021 12:34 Uhr
Wer mehr über das Ruhrgebiet erfahren möchte, kommt hier voll auf seine Kosten.
Wer mehr über das Ruhrgebiet erfahren möchte, kommt hier voll auf seine Kosten.
© djd/winningmoves.de

(djd). Im Ruhrgebiet fühlt man sich eng miteinander und mit der Region verbunden. Und auch wenn hier keine Kohle mehr gefördert wird und schwarze Rußwolken aus den Schloten der Vergangenheit angehören, schlägt das Herz der echten Lokalpatrioten für alles Heimattypische. Seien es nun die alten Arbeitersiedlungen, die Industriekultur, Schrebergärten, Trinkhallen oder die leidenschaftlich bejubelten Fußballklubs: Hier lebt die Tradition fort.

Alter Spieleklassiker neu gestaltet

Alle, die den „Ruhrpott“ lieben oder ihn besser kennenlernen wollen, können dies jetzt auch spielerisch tun. Denn gerade in diesen besonderen Zeiten, in denen Groß und Klein öfter als sonst zu Hause bleiben, sind Brettspiele ein idealer Zeitvertreib. Ganz vorn dabei ist hier das gute alte Monopoly, von dem es mittlerweile viele verschiedenen Sondereditionen gibt. Brandneu ist die Ruhrpott-Version, die Kultur und Lebensgefühl dieser besonderen Region erlebbar macht.

Bei der Gestaltung des Spiels wurde auf viele liebevolle Details Wert gelegt. So ist alles in der typischen Industrie-Optik gehalten, die Figuren bestehen aus rustikal abgeschlagenem Metall. Im Mittelpunkt des Brettes prangt ein riesiger Förderturm. Auf dem Spielfeld gibt es Zechen statt Hotels, Zechenhäuser statt normaler Häuser und die ursprünglichen Bahnhöfe sind Fußballstadien aus Westdeutschlands Industrieregion. Anstatt der 22 Straßen wurden besondere Orte gewählt, die alle mit dem Ruhrpott zu tun haben – von Waschkaue und Zeche Zollverein über Pommesbude und Gasometer bis zur Villa Hügel der Familie Krupp. Statt des üblichen Monopoly-Gemeinschaftsfeldes gibt es hier die „HÖMMA!"-Felder, auf deren Karten in typischem „Pottdialekt" Aufgaben gestellt werden oder Wissen rund um das Ruhrgebiet vermittelt wird. Das Spielgeld mit Motiven von Industrieanlagen kommt stilecht in der Lohntüte daher. Außerdem wird zum Spiel ein Lexikon mitgeliefert, das zu jedem einzelnen Ort interessante Fakten von früher bis heute verrät. So lernen selbst echte Kumpels noch was über ihre Heimat.

Technische Spielereien

Darüber hinaus gibt es diverse Extras: Per Smartphone-Kamera kann man zum Beispiel das Spielfeld samt rauchender Schlote in 3-D sehen. Mit einem eigens entwickelten Straßengenerator wiederum erstellen die Spieler ihre eigene Straße, die per Aufkleber auf dem Spielfeld verewigt wird. So wird jedes Spiel noch einmal eine ganz persönliche Edition. Unter www.ruhrpott-spiele.de finden sich weitere Details dazu. Die ersten 2.000 Käufer erhalten zudem ein zweites Spiel kostenlos: Ein Zechenquartettspiel wird als kleines Geschenk beigelegt.


Das könnte Sie auch interessieren

Eine eingeschränkte Nasenatmung ist weit mehr als nur ein kleines Ärgernis. Sie zwingt den Körper zur Mundatmung, was häufig zu Schnarchen, trockenem Mund und einer deutlich reduzierten Schlafqualität führt. Das Gründer-Trio von VENTICROSS aus Stuttgart hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine diskrete und komfortable Lösung für dieses mechanische... weiterlesen

Millionen Menschen leiden unter den kleinen, rauen Erhebungen an Oberarmen und Beinen, die medizinisch als Keratosis Pilaris bekannt sind. Obwohl etwa jeder Dritte betroffen ist, wurde das Thema lange Zeit stiefmütterlich behandelt. Das Berliner Start-up Tanera Skin tritt nun an, um spezialisierte Lösungen für dieses weit verbreitete Hautproblem zu bieten und Betroffenen ihr... weiterlesen

Was würdest du tun, wenn du den Mörder deines Kindes nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder bestrafen könntest? Am 9. April 2026 erscheint mit „REDUX REDUX“ ein Thriller-Highlight digital, das bereits auf dem Fantasy Filmfest 2025 für Aufsehen gesorgt hat. Der Titel ist hierbei Programm: In einer scheinbar endlosen Schleife aus Vergeltung verliert... weiterlesen

Mit der 50. Staffel meldet sich heute (03.04.2026) um 20:15 Uhr im ZDF eine der langlebigsten Freitagskrimi-Reihen zurück und schlägt zum Jubiläum sofort Töne an, die unter die Haut gehen. In acht neuen Folgen dürfen sich die Zuschauer auf das gewohnt stabile Ermittlerteam verlassen, denn Thomas Heinze, Stephanie Stumph und Yun Huang bleiben als festes Ensemble... weiterlesen

NS-Befehlshaber Meckerle (Devid Striesow) setzt Buback (Nicholas Ofzcarek) unter Druck: Der Gestapomann muss ihn als Abendbegleiter seiner heimlichen Geliebten, der Schauspielerin Marleen Baumann vertreten.
© ARD Degeto Film/NDR/Servus TV/Canal+Austria/HR/Zeitgeist Filmproduktion/EPO-Film/Petro Domenigg

Abgrund im Angesicht des Untergangs: Die vierteilige Miniserie "Sternstunde der Mörder" heute (03.04.2026) in der ARD

Mit einer Wucht, die weit über herkömmliche Historienkrimis hinausgeht, zeigt die ARD heute am Karfreitag (03.04.2026) um 20:15 Uhr die vierteilige Miniserie "Sternstunde der Mörder" am Stück. Basierend auf der Vorlage des tschechischen Humanisten Pavel Kohout entwirft Regisseur Christopher Schier ein beklemmendes Panorama der letzten Kriegstage im okkupierten Prag von... weiterlesen

(DJD). Morgens ein entspannter Spaziergang über weite Bergwiesen und aussichtsreiche Höhenwege mit Blick zum Brocken, dem höchsten Gipfel im Harz – nachmittags ein Adrenalinkick an der rasanten Zipline über der Rappbodetalsperre, eine Zeitreise in den Wilden Westen oder eine Taschenlampenführung in der Tropfsteinhöhle: Die Ferienregion Oberharz am Brocken... weiterlesen

Das ARD Vorabendprogramm setzt heute (02.04.2026) um 18 Uhr auf ein Aufeinandertreffen zweier völlig unterschiedlicher Typen, wenn Moderator Kai Pflaume zum Raten bittet. Bei "Wer weiß denn sowas?" treten die Schauspieler Jürgen Vogel und Christoph Maria Herbst gegeneinander an, um an der Seite der Teamchefs Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring die kuriosen... weiterlesen

Schroffe Klippen und der peitschende Atlantik bilden heute Abend um 20:15 Uhr in der ARD die gewaltige Kulisse für einen neuen DonnerstagsKrimi, der Pasquale Aleardi als Kommissar Dupin an das Ende der Welt führt. In "Bretonische Sehnsucht" verlassen die Ermittler das vertraute Festland, um auf der abgelegenen Insel Ouessant einen rätselhaften Leichenfund aufzuklären. Ein... weiterlesen