Münsterkrimi "Kein Weg zurück": Wilsberg kämpft heute (18.02.2026) auf ZDFneo gegen ein mörderisches Komplott

© ZDF/Guido Engels
Münsters eigenwilligster Privatdetektiv "Wilsberg" muss heute Abend (18.02.2026) um 20:15 Uhr auf ZDFneo einmal mehr beweisen, dass sein Instinkt unbestechlich ist. In der Wiederholung des Falls "Kein Weg zurück" gerät Georg Wilsberg (Leonard Lansink) in ein hochgefährliches Geflecht aus alten Lügen, finanzieller Not und tödlichem Betrug. Alles beginnt damit, dass die Anwältin Alex Holtkamp (Ina Paule Klink) von Enno Fellner (Bernd Michael Lade) kontaktiert wird, der nach fünf Jahren Haft wegen einer angeblichen Vergewaltigung wieder auf freiem Fuß ist. Der Mann beteuert seine Unschuld, doch ein Aufenthaltsverbot macht ihm das Leben schwer, zumal er als Busfahrer ausgerechnet am Tatort, dem Landgasthof "Gut Markshof", halten muss. Als dann Schüsse auf die Mitinhaberin Kamilla Marks (Katja Studt) fallen, scheint die Lage für den Ex-Häftling aussichtslos.
Undercover zwischen Kochtopf und Kühlkammer
Der Detektiv lässt sich nicht von der offensichtlichen Verdachtslage blenden und schleust sich als Beikoch im Markshof ein, um hinter die Fassade der Betreiberfamilie zu blicken. Schnell bemerkt er, dass der Gasthof kurz vor dem Ruin steht und Gert Marks (Marcus Mittermeier) verzweifelt versucht, den Schein zu wahren. Während Ekki (Oliver Korittke) auf Wilsbergs Anweisung hin an einer Busreise teilnimmt, um Fellners Vertrauen zu gewinnen, schuftet der Antiquar in der Küche und entdeckt dabei brisante Details über die Angestellte Sofie Degenhardt (Henriette Richter-Röhl). Die Situation eskaliert völlig, als Kamilla Marks tot im Moor gefunden wird und die Tatwaffe ausgerechnet in Fellners Wohnung auftaucht - ein klassisches abgekartetes Spiel, wie Wilsberg bald feststellen muss.
Gefährliche Geiselnahme und die Wahrheit hinter der Lebensversicherung
In einem dramatischen Finale spitzt sich die Lage zu, als Fellner aus der polizeilichen Vernehmung flieht und Alex als Geisel nimmt, um seine Rehabilitation zu erzwingen. Wilsberg, der zuvor vom skrupellosen Koch Paco (Alexander Hörbe) niedergeschlagen und im Kühlraum eingesperrt wurde, findet sich plötzlich inmitten einer hochgradig nervösen Geiselnahme auf dem Gutshof wieder. Es stellt sich heraus, dass der Ehemann des Opfers und seine Geliebte Sofie ein mörderisches Komplott geschmiedet haben, um an eine hohe Lebensversicherung zu gelangen. Nur durch Ekkis beherztes Eingreifen und das diplomatische Geschick des Detektivs kann ein weiteres Blutbad verhindert werden, bevor Kommissarin Anna Springer (Rita Russek) und der stets übereifrige Overbeck (Roland Jankowsky) die wahren Täter dingfest machen.
Ein fesselndes Kammerspiel im Münsterland
Dieser Fall beweist eindrucksvoll, warum die Reihe um den kauzigen Antiquar auch nach Jahren nichts von ihrer Faszination verloren hat. Die Episode besticht durch eine besonders dichte Atmosphäre und eine Story, die bis zum Schluss Haken schlägt, ohne dabei den typischen Humor zu verlieren. Besonders das intensive Spiel des Gaststars in der Rolle des verzweifelten Geiselnehmers verleiht dem Film eine emotionale Wucht, die weit über das übliche Maß hinausgeht. Wer Leonard Lansink dabei zusehen möchte, wie er sich zwischen Tiefkühlkost und Mordermittlung zum moralischen Sieger hocharbeitet, kommt heute Abend voll auf seine Kosten. Es ist ein perfekt konstruierter Krimi, der zeigt, dass der Weg zur Wahrheit oft durch das tiefste Moor führt.
Der Münsterkrimi "Wilsberg - Kein Weg zurück" ist auch über die ZDF Mediathek abrufbar.








