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Polizeiruf 110 "Bis zur letzten Sekunde": Eine entführte Braut, Sprengstoff und Erpressung heute (09.02.2026) im MDR

Polizeiruf 110 "Bis zur letzten Sekunde": Auf dem Weg in die Freiheit: der skrupellose Mörder Karl Hrulitschka (Fritz Karl) hat Hauptkommissar Herbert Schmücke (Jaecki Schwarz) fest im Griff. Mit der Entführung von Schmückes Patenkind Sophia erpresst er seine Freilassung.
Polizeiruf 110 "Bis zur letzten Sekunde": Auf dem Weg in die Freiheit: der skrupellose Mörder Karl Hrulitschka (Fritz Karl) hat Hauptkommissar Herbert Schmücke (Jaecki Schwarz) fest im Griff. Mit der Entführung von Schmückes Patenkind Sophia erpresst er seine Freilassung.
© MDR

Der MDR strahlte heute (09.02.2026) um 20:15 Uhr noch einmal die packende Folge "Bis zur letzten Sekunde" aus der Reihe "Polizeiruf 110 ausstrahlt. In diesem Fall geraten die Hallenser Ermittler Herbert Schmücke (Jaecki Schwarz) und Herbert Schneider (Wolfgang Winkler) in ein Szenario, das weit über den polizeilichen Alltag hinausgeht und die Beamten an ihre emotionalen Belastungsgrenzen führt. Es ist einer jener seltenen Momente, in denen die Arbeit zur rein persönlichen Angelegenheit wird, denn die entführte Braut Sophia (Jeannette Arndt) ist nicht nur die Tochter des Oberstaatsanwalts Werner Baumann (Walter Kreye), sondern auch das Patenkind von Schneiders Kollegen.

Erpressung und die riskante Freiheit eines Mörders

Die dramatischen Ereignisse nehmen ihren Lauf, als die frisch verheiratete Sophia verschleppt wird, um die Freilassung des verurteilten Mörders Karl Hrulitschka (Fritz Karl) zu erzwingen. Die skrupellosen Entführer hinterlassen ihre Botschaft auf einem Videoband direkt vor der Tür des verzweifelten Schwiegersohns Thomas Noack (Ole Puppe). Da Schmücke und Schneider keinerlei Anhaltspunkte zu den Hintermännern finden können, bleibt der Justiz keine Wahl: Um das Leben der Geisel nicht zu gefährden, muss der Schwerverbrecher aus dem Gefängnis entlassen werden. Der Plan der Polizei, den Fluchtweg abzusichern, scheitert jedoch kläglich, da Hrulitschka am Übergabeort erneut eine Geisel nimmt - wobei sich später herausstellt, dass ihm seine Exfreundin Melanie Kaminski (Teresa Harder) Schützenhilfe leistete und die Entführung nur zum Schein inszeniert war.

Spurensuche im roten Gestein

Während der Flüchtige die Ermittler weiter in Atem hält, liefert die akribische Arbeit der Kriminaltechnikerin Rosamunde Weigand (Marie Gruber) den entscheidenden Hinweis. Nach einer detaillierten Analyse der Videoaufnahme ist sie sich sicher, dass Sophia in einer Höhle gefangen gehalten wird, wobei das markante rote Gestein im Hintergrund auf einen alten Stollen im Mansfelder Land hindeutet. Parallel zur offiziellen Fahndung begibt sich der Ehemann Thomas Noack auf eine riskante Suche auf eigene Faust und stößt tatsächlich auf das Versteck. Dort kommt es zu einem brutalen Handgemenge mit dem Entführer Frank Sattler (Lars Weström), einem Angestellten Noacks. Als die Polizei schließlich eintrifft, bietet sich ihnen ein Bild des Schreckens: Noack liegt schwer verletzt am Boden, doch von seiner Frau fehlt weiterhin jede Spur.

Das explosive Finale am Flughafen

Hrulitschka erhöht den Druck massiv und fordert seinen Reisepass, um sich mit der Beute aus einem alten Raubüberfall nach Brasilien abzusetzen. Schmücke, der die kriminelle Energie seines Kontrahenten und dessen Vorliebe für Sprengstoff richtig einschätzt, ahnt Schlimmes für das Versteck der Geisel. Die Befürchtung bestätigt sich, als die Polizei mithilfe von Spürhunden ein präpariertes Auto auf dem Flughafenparkplatz findet, in dessen Kofferraum Sophia gefangen gehalten wird. In einem nervenaufreibenden Showdown muss Schmücke den Verbrecher am Abflug hindern, während Schneider die lebensgefährliche Rettung der Braut einleitet. Erst in allerletzter Sekunde gelingt die Befreiung, kurz bevor Hrulitschka per Fernzünder den Wagen in Schutt und Asche legt.

Ein solider Krimi mit hohem Spannungsbogen

Für Freunde des klassischen Polizeiruf-Ermittlerduos aus Halle bietet diese Wiederholung eine dichte und fast durchgehend angespannte Atmosphäre. Die Inszenierung nutzt den enormen Zeitdruck effektiv aus, um eine Dramaturgie zu erzeugen, die den Zuschauer bis zum Ende fesselt. Auch wenn einige emotionale Akzente etwas vorhersehbar gesetzt sind, überzeugen die Hauptdarsteller durch ihre gewohnt souveräne Präsenz. Fritz Karl gibt einen glaubwürdigen Antagonisten ab, auch wenn seine Figur gegen Ende etwas an Tiefe einbüßt. Insgesamt ist "Bis zur letzten Sekunde" ein handlungsgetriebener Krimi, der zwar wenig Raum für nachhaltige Überraschungen lässt, aber durch sein hohes Tempo und die persönliche Involviertheit der Kommissare sehr solide Unterhaltung garantiert.


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