Die Träume eines kleinen bunten Bären - Buchtipp in Corona-Zeiten: eine bilderreiche Geschichte voller Liebe und Poesie

Montag, 01.03.2021 10:59 Uhr
Das jetzt ins Deutsche übersetzte Buch von Humbert dem Bären mit vielen Abbildungen will allen Generationen Mut auch für schwierige Situationen machen.
Das jetzt ins Deutsche übersetzte Buch von Humbert dem Bären mit vielen Abbildungen will allen Generationen Mut auch für schwierige Situationen machen.
© djd/Der Erzählverlag

(djd). Die Corona-Pandemie kann bei Kindern tiefgreifende Ängste auslösen. Viele befürchten, dass ihre Großeltern vom gefährlichen Virus befallen werden oder dass sie selbst lebensgefährlich erkranken. Doch es gibt Mutmacher. Ein im Ausland bereits erfolgreiches, aber erst jetzt ins Deutsche übersetzte Buch mit vielen Abbildungen und voller Liebe und Poesie will allen Generationen bei Fragen um Sterben und Tod begleiten.

Ein Bär kommt mit Vertrauen ans Ziel

Der schottische Maler und Erzähler Alexander Mackenzie erfand den immermüden, kleinen bunten Bären Humbert. Für ihn gibt es eigentlich keinen Grund, ins Wasser hinabzutauchen. Aber schließlich ist der Glaube an die Schönheit des Lebens stärker als die Angst vor der Tiefe. Mackenzie gab dem schläfrigen Bären großes Vertrauen mit auf seine Reise zur „fantabulösen" Insel der Überraschungen. Humbert Bär verlässt sich in den Tiefen des Meeres darauf, dass die Haie den Weg zur Insel kennen. Voll Zutrauen schläft er während der Reise auf ihren Rücken ein. In einer Welt voller Farben lassen sie ihn schließlich zurück. Er fragt: „Aber warum bin ich hier?" Die Antwort: „Humbert, du bist nicht wie andere Bären. Du bist einzigartig. Du kannst nur solche Abenteuer erleben, die von dir Mut erfordern." Und sein Mut wird belohnt. Er erkennt das Ufer der Insel und sieht bereits die Segel, die ihn abholen.

Reise des Übergangs von einem Leben ins andere

Das Buch hat sich kein einfaches Thema vorgenommen: Sterben und Tod. Die Geschichte von Humbert erzählt von einer Reise des Übergangs von einem Leben ins andere. Alexander Mackenzie widmete es Kindern mit lebensbegrenzenden Krankheiten. Einige Bilder des Buches hängen im Aufenthaltsraum des ersten Kinderhospizes der Welt im englischen Oxford. Nun hat die Hamburger Journalistin und gelernte Heilerzieherin Micaela Sauber das Buch ins Deutsche übersetzt. Es wendet sich auch, aber nicht nur an die ambulanten und stationären Einrichtungen für unheilbar und lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern und Geschwister. „Das Buch macht ein schweres Thema leicht", sagt Peter Amsler vom Erzählverlag. „Es kann helfen, Kindern die Unsicherheit vor dem Sterben zu nehmen." 2016 sorgte Mackenzie dafür, dass jede Kinderhospizeinrichtung in Großbritannien Exemplare des Buches erhalten konnte. Auch die deutsche Ausgabe wurde den ambulanten und stationären Kinderhospizen vom Erzählverlag zur Verfügung gestellt.

Alexander Mackenzie: Humbert Bär schläft so gern. Aus dem Englischen übersetzt von Micaela Sauber. Mit Illustrationen des Autors. 24 Seiten, Hardcover. ISBN 978-3-947831-54-8. Jetzt überall im Buchhandel oder auf www.erzaehlverlag.de.


Das könnte Sie auch interessieren

Auf dem Sendeplatz des DonnerstagsKrimis strahlt die ARD heute (28.10.2021) ab 20:15 Uhr den ersten Teil der zweiteiligen Verfilmung "Charlotte Link - Die Suche" mit Henny Reents und Lucas Gregorowicz in den Hauptrollen aus. In dem hochspannenden und abgründigen Thriller kehrt Scotland-Yard-Ermittlerin Kate Linville in ihre ostenglische Heimat zurück und gerät in eine... weiterlesen

Zur Wochenmitte läuft im ARD Vorabendprogramm heute (27.10.2021) eine weitere Ausgabe des Quizes "Wer weiß denn sowas?". Die beiden Teamchefs Bernhard Hoëcker und Elton müssen wieder knifflige Fragen beantworten. Unterstützung bekommen sie von zwei prominenten Studiogästen: Ulrike und Alexander von der Groeben. Rateteam-Kapitän Bernhard Hoëcker und... weiterlesen

Rick Latimer (James Belushi) ist ein geschiedener High-School Lehrer mit Alkohol- und Aggressionsproblemen. Nachdem er eines Abends das Auto des neuen Lovers seiner Ex-Frau demoliert hat, wird er vom wenig erfreuten Schulministerium an die "Brandel High" strafversetzt - eine von Gangs terrorisierte Schule mit extrem hoher Kriminalitätsrate, an der er sofort zum neuen... weiterlesen

(djd). Heimische Zecken können in Deutschland aufgrund des Klimawandels mittlerweile ganzjährig aktiv sein. Eine zusätzliche Gefahr droht inzwischen aber auch von neuen Zeckenarten, wie insbesondere von der Auwaldzecke. Hierzulande wurde sie erstmals 2019 nachgewiesen, mittlerweile ist sie bundesweit zu finden. Ihre Verbreitung konnte in einer groß angelegten gemeinsamen... weiterlesen

(djd). Klimaschutz ist in aller Munde, denn die derzeitigen Prognosen der Experten sind dramatisch: Wenn der Treibhausgasausstoß nicht deutlich gesenkt wird, könnte die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Jahr 2100 um weitere fünf Grad steigen - mit fatalen Folgen. Nicht nur Staaten sind dabei gefordert, sondern jeder einzelne Haushalt. Vor allem im... weiterlesen

Im Los Angeles des Jahres 1974 muss der passionierte Hollywood-Produzent Max Barber nach seinem letzten gefloppten Film dingend eine Möglichkeit finden, seine Schulden beim Kredithai Reggie Fontaine abzubezahlen. Für schnelles Geld scheint Versicherungsbetrug die ideale Lösung zu sein, weshalb der gealterte Western-Darsteller Duke Montana angeheuert wird. Er soll bei einem... weiterlesen