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Start der Miniserie "Mein Freund, das Ekel" mit Dieter Hallervorden heute (30.09.2021) im ZDF

Donnerstag, 30.09.2021 13:24 Uhr | Tags: ZDF, Serie, Komödie, Dieter Hallervorden

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nachdem sich der Start der ZDF Miniserie "Mein Freund, das Ekel" wegen der Schlussrunde zur Bundestagswahl um eine Woche verschoben hat, strahlt das ZDF heute (30.09.2021) ab 20:15 Uhr die ersten beiden Folgen aus. An den kommenden beiden Donnerstagen (07.10.2021 und 14.10.2021) folgen dann die weiteren Episoden. Die Miniserie "Mein Freund, das Ekel" knüpft an die gleichnamige ZDF Komödie an. Die Hauptrollen spielen Dieter Hallervorden als Olaf Hintz und Alwara Höfels als Trixie Kuntze. Das rollstuhlfahrende Ekel Hintz landet unfreiwillig mit Trixie und ihren drei Kindern in einer Miniwohnung in der Platte. Die ungewöhnliche WG trifft auf eine ganz eigene Welt.

Darum geht es heute in Folge 1 "Voll verhintzt" von "Mein Freund, das Ekel" (30.09.2021 ab 20:15 Uhr)

War es Liebe auf den ersten Blick? Sicher nicht! Doch mit der Zeit ist aus Olaf Hintz und Familie Kuntze eine liebevolle, wenn auch skurrile WG geworden. Bis es an der Tür klingelt. Da steht Hintz Schwester Elfie. Die vor einem halben Jahr Trixie und ihren Kindern ihre Hälfte der Wohnung zwecks eigener Weltreise nach dem Prinzip "Wohnen gegen Hilfe" überlassen hat. Nun ist sie früher als erwartet zurück und will wieder einziehen.

Hätte Hintz doch nur seine E-Mails gelesen. So trifft Elfies Rückkehr die WG wie ein Blitz. Dabei hatte sich alles so gut entwickelt, auch wenn der Start mehr als holprig war. Doch inzwischen ist aus dem ungleichen Paar eine gut eingespielte Wohngemeinschaft geworden.

Mittlerweile geht Schulschwänzer Murat gern zur Schule, sein kleiner Bruder Sean hängt nicht mehr nur am Handy, und Afia hat eine Lehre als Krankenschwester begonnen. Und selbst Trixie startet, besser spät als nie, ihre Ausbildung zur Konditorin. Endlich kann sie ihr Hobby zum Traumberuf machen. Allerdings hat sie dem Konditormeister besser erst mal nichts von ihrem Analphabetismus erzählt.

Elfie und der esoterische Waldemar bringen Hintz innerhalb kürzester Zeit auf die Palme. Es ist eindeutig zu voll in der Wohnung. Nach einem heftigen Streit mit Hintz packt Trixie schließlich ihre Sachen und flüchtet mit den Kindern in die Wohnung ihrer verreisten Freundin Jacqueline - in eine Plattenbausiedlung am Rande der Stadt. Hier ist Trixie aufgewachsen, und hierher wollte sie aus gutem Grund nie wieder in ihrem Leben zurück.

Dass Jacqueline gar nicht weiß, dass die Kuntzes heimlich bei ihr einziehen, ist Trixies geringstes Problem. Denn in der Platte sitzt ihr nicht nur Hausmeister Nowak im Nacken, mit dem sie sich früher schon Kämpfe geliefert hat. Hier lebt auch nach wie vor ihre Mutter Hilde. Und der wollte sie nie wieder begegnen. Mit ihr hat Trixie schon seit Jahren den Kontakt abgebrochen. Also schnell wieder raus aus der Platte in eine eigene Wohnung. Doch wohin und wovon bezahlen mit Azubi-Gehalt?

Währenddessen begeht Hintz, alleingelassen mit dem ständig turtelnden, übergriffigen Liebespaar Elfie und Waldemar, aus Wut einen folgenschweren Fehler - und plötzlich steht die ganze Wohnung in Flammen. Dabei wollte Hintz doch nur in einer kontrollierten Verbrennung Waldemars Sachen "beseitigen". Hintz hat keine andere Wahl. Mitten in der Nacht steht er kleinlaut vor Trixies Tür im Plattenbau und bittet um Asyl.

Darum geht es heute in Folge 2 "Bei Kuntzes auf dem Sofa" von "Mein Freund, das Ekel" (30.09.2021 ab 21:15 Uhr)

Hintz hat den Schock und den Wohnungsbrand einigermaßen überstanden, und die Kuntzes sind in der engen Plattenbauwohnung etwas zusammengerückt, um Platz zu machen. Gemütlich ist anders. Hintz ist jedoch zuversichtlich, schon in wenigen Wochen zurück in seine frisch sanierte Wohnung in Charlottenburg ziehen zu können - mit Trixie und den Kindern. Alles wird wie vorher. So lange will er allerdings bei Trixie im Plattenbau bleiben. 

Das hat Trixie gerade noch gefehlt. Doch sie gibt zähneknirschend nach, Hintz hat ja sonst niemanden, und sie kann ihn nicht einfach auf die Straße setzen. Trixie verstärkt die Wohnungssuche, bekommt jedoch schnell die harte Realität des Berliner Wohnungsmarkts zu spüren - mit einem mickrigen Ausbildungsgehalt sind die Chancen gleich null, ihr Traum von der Ausbildung zur Konditorin scheint endgültig geplatzt. Die kann sie sich schlicht nicht leisten.

Unterdessen legt sich Hintz trotz aller Bitten und Warnungen mit der halben Nachbarschaft an. Seine oberlehrerhafte Besserwisserei kommt bei den Plattenbaubewohnern gar nicht gut an. Hintz führt ausgerechnet Hausmeister Nowak an der Nase rum, der erklärt ihm daraufhin den Krieg. Trixie ist mit ihrer Geduld am Ende, sie stellt strenge Regeln auf, am besten geht Hintz gar nicht mehr vor die Tür. Denn genau genommen bewohnen sie diese Wohnung ja illegal.

Und es kommt noch schlimmer, denn abends steht plötzlich so überraschend wie unerwünscht Trixies Mutter Hilde vor der Tür, die von Trixie wütend abgewiesen wird. Zum Glück macht Trixie die Bekanntschaft einer Dame von der Hausverwaltung, die ihr bald eine bezahlbare Dreizimmerwohnung in Aussicht stellt. Afia erklärt sich bereit, die Hälfte ihres Ausbildungsgehalts zur Miete beizusteuern und ermöglicht Trixie damit, die Ausbildung in der Konditorei doch noch anzutreten. Bei Meister Kippling stößt Trixie mit ihrer fröhlichen Art auf wenig Verständnis, doch sie zeigt Biss und Talent. Und es gelingt ihr routiniert, ihren Analphabetismus zu verstecken.

Wäre eigentlich alles so weit gut, wenn sich nicht Freundin Jacqueline aus Mallorca melden würde. Sie hat schlechte Nachrichten - Trixie und die Kinder dürften auf gar keinen Fall bei ihr wohnen, sonst fliege sie raus, Nowak habe sie schon auf dem Kieker. Somit haben Trixie und Hintz das nächste Problem - wo sollen sie denn jetzt auf die Schnelle unterkommen?

Alle sechs Folgen sind bereits in der ZDF Mediathek abrufbar.


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