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Filmstars feiern "Das Tagebuch der Anne Frank"

Mittwoch, 17.02.2016 15:15 Uhr | Tags: Prominews, Berlinale, Premiere
Unter den Gästen der Weltpremiere: Martina Gedeck (2.v.r.) und Ulrich Noethen (l.)
Unter den Gästen der Weltpremiere: Martina Gedeck (2.v.r.) und Ulrich Noethen (l.)
© Unibersal Pictures International Germany

Am 16. Februar 2016 hat der Film "Das Tagebuch der Anne Frank" im Rahmen der Berlinale-Sektion „Generation“ seine Weltpremiere gefeiert. Im Haus der Kulturen der Welt stellten Regisseur Hans Steinbichler und sein Schauspielerensemble Lea van Acken, Martina Gedeck, Ulrich Noethen, Stella Kunkat, André Jung, Margaria Broich, Leonard Carow und Arthur Klemt ihren Streifen vor.

Unter dem bewegten und begeisterten Publikum befanden sich auch viele prominente Gäste wie u.a. Iris Berben, Tom Tykwer, Sönke Wortmann, Jella Haase, Philipp Stölzl und Giulio Ricciarelli. "Das Tagebuch der Anne Frank" startet am 3. März 2016 in den deutschen Kinos. 

Wer mitspielt

Als Anne Frank beeindruckt die 16-jährige Schauspielerin Lea van Acken. Ihr Kinodebüt gab sie im Film Kreuzweg, der auf der Berlinale 2014 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde. An ihrer Seite spielen Martina Gedeck als Annes Mutter Edith, Ulrich Noethen als ihr Vater Otto und Stella Kunkat als ihre Schwester Margot. Als die „van Daans“, die Mitbewohner der Franks im Hinterhaus, sind André Jung als Hans van Daan, Margarita Broich als Petronella und Leonard Carow als Peter zu sehen. Arthur Klemt spielt den später hinzu kommenden Albert Dussel, Gerti Drassl die Helferin der Hinterhaus-Bewohner Miep Gies; in weiteren Rollen wirken u.a. Stefan Merki und Maximilian Löwenstein mit. 

Die Geschichte

Nach der Emigration aus Frankfurt am Main ist Amsterdam die neue Heimat der Familie Frank geworden. Anne (Lea van Acken), ihr Vater Otto (Ulrich Noethen), Mutter Edith (Martina Gedeck) und Schwester Margot (Stella Kunkat) versuchen hier, wieder ein ganz normales Leben zu führen – bis die Deutschen die Niederlande besetzen und sich auch in Amsterdam die Situation für Juden von Tag zu Tag dramatisch verschlechtert. Als Margot einen Aufruf zur Deportation ins Arbeitslager erhält, beschließt Otto Frank, mit der Familie unterzutauchen. Mit Hilfe seiner Sekretärin Miep Gies (Gerti Drassl) und anderen Mitarbeitern hat er hierfür schon seit Wochen das Hinterhaus seines Firmensitzes in der Prinsengracht 263 als Versteck vorbereitet. Etwas mehr als 50m² sind von nun an das Zuhause der Familie Frank und, kurze Zeit später, auch der Unterschlupf von Hans (André Jung), Petronella (Margarita Broich) und Peter van Daan (Leonard Carow) sowie Albert Dussel (Arthur Klemt). Die acht Hinterhausbewohner leben in ständiger Angst – nachts fliegen Bomber über die Häuser Amsterdams, tagsüber fürchten sie, entdeckt zu werden und dürfen sich kaum bewegen. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt sind das Radio, Miep Gies und die anderen Helfer. Und dennoch finden sie auch im Hinterhaus zu einem Alltag: Es wird gelacht, geweint, gestritten und sich versöhnt. Anne Frank, die Jüngste unter ihnen, entdeckt neugierig, was es bedeutet, erwachsen zu werden. In ihrem Tagebuch, das sie zum 13. Geburtstag von ihrem Vater geschenkt bekommt, hält sie ihre Gedanken, Träume, Ängste und Sehnsüchte fest. Eindringlich und analytisch kommentiert und dokumentiert sie Erlebnisse und Ereignisse ihrer Zeit.

Hinter den Kulissen

In der literarischen Vorlage schildert Anne Frank mit eindrucksvoller Beobachtungsgabe, Klugheit und Humor ihr Leben und den Alltag im Hinterhaus der Amsterdamer Prinsengracht 263. Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren hatte sie sich dort mit ihrer Familie vor der Verfolgung der Nationalsozialisten versteckt. Das weltbekannte Tagebuch von Anne Frank wurde mit dem Regisseur Hans Steinbichler umgesetzt. Produziert wurde "Das Tagebuch der Anne Frank" von M. Walid Nakschbandi, AVE,  und Michael Souvignier, Zeitsprung Pictures, in Koproduktion mit Universal Pictures International. Das Drehbuch orientiert sich sehr eng am Original-Tagebuch und anderen persönlichen Aufzeichnungen – von Anne Frank, ihrer Familie sowie Zeitzeugen. Der Film  kommt damit einem Mädchen sehr nah, das den Krieg erlebt, das aber auch Zukunftspläne schmiedet, mit den Eltern und der Schwester streitet und sich erstmals verliebt. Und das trotz seiner ausweglosen Situation und den damit verbundenen Ängsten an seinen Hoffnungen, Sehnsüchten und Träumen festhält. Das Drehbuch stammt von Fred Breinersdorfer, der u.a. auch die Drehbücher zu Elser und Sophie Scholl – Die letzten Tage geschrieben hat. Gefördert wurde die Produktion von "Das Tagebuch der Anne Frank" von der Film- und Medienstiftung NRW, dem FilmFernsehFonds Bayern, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, der Filmförderungsanstalt, dem Deutschen Filmförderfonds und der Kulturförderung Graubünden.

Fazit

"Das Tagebuch der Anne Frank"ist ein außergewöhnliches, sehr persönliches, bewegendes und inspirierendes Portrait eines Mädchens, einer Familie, ihrer Begleiter und einer prägenden wie düsteren Zeit.

[rex]


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