Das sind die Gründer bei "Die Höhle der Löwen" am 09.10.2018 auf VOX

Dienstag, 09.10.2018 11:42 Uhr |

Folge 6 der fünften Staffel "Die Höhle der Löwen" steht bevor! Kanokporn Holtsch (36) stellt den Löwen dabei ihre Pook Coconut Chips vor. Die Berlinerin ist in Thailand geboren und aufgewachsen. Ihre Chips werden in Thailand produziert und in Deutschland vertrieben. Werden die Löwen investieren?

Eatapple aus Stuttgart

Der Europa- und Weltmeister im Gewichtheben Konstantin Neumann (21) betritt "Die Höhle der Löwen". Gemeinsam mit Philipp Silbernagel (26) und Danilo Jovicic (29) sagt er dem Plastikmüll den Kampf an und sie präsentieren den "Löwen" den essbaren ökologischen Strohhalm. "Eatapple" ist ein Trinkhalm auf Fruchtbasis und eine umweltfreundliche und nachhaltige Alternative zur Plastik-Version. Der gesunde Trinkhalm ist aus natürlichen Zutaten, Grundstoff ist ein speziell behandelter Apfeltrester. Um das Produkt marktreif zu machen, haben die drei Gründer zwei Jahre geforscht und entwickelt. Jetzt möchten sie ihren "Eatapple" in Bars, Hotels, an Strände und in Privat-Haushalte bringen. Dafür benötigen sie eine finanzielle Unterstützung von 200.000 Euro und bieten den "Löwen" acht Prozent an ihrem Unternehmen an. "Ein Deal würde uns natürlich um einiges nach vorne katapultieren", so Konstantin Neumann. Wird der Turbo jetzt gezündet werden? 

Trockenfix aus Hamburg

"Klein, schnell und glatt", so lautet das Motto von Andreas Plath (48) aus Hamburg. Wer keinen Trockner hat, hat mit der Bettwäsche oft ein Problem. Der große, unhandliche Stoff passt kaum auf einen Wäscheständer, ungefaltet schleifen die Enden über den Boden, gefaltet zerknickt die Wäsche und braucht ewig zum Trocknen. Außerdem nimmt sie den kompletten Platz des Wäscheständers ein - wo sollen Bettlaken und Kissenbezüge, geschweige denn andere Wäsche hin? Der "Trockenfix" soll das Problem lösen. Die spiralförmige Hängekonstruktion trocknet die Wäsche stromlos, platzsparend und faltenfrei in einem Drittel der üblichen Zeit. Um seine Erfindung deutschlandweit in den Handel zu bringen, benötigt der Hamburger 150.000 Euro und bietet 20 Prozent seiner Firmenanteile an. "Ich bin mir sicher, dass wir unglaublich viele Menschen von dem Trockenfix begeistern können, denn Bettwäsche wird schließlich überall gewaschen", ist Andreas Plath überzeugt. 

Design Bubbles aus Burghausen/München

"Design Bubbles ist nicht irgendeine Kerze, Design Bubbles ist der kleine Luxus für zuhause", so Katharina Baumann (26). Leere Champagnerflaschen werden professionell geschnitten, poliert und mit einem Bio-Sojawachs befüllt. Heraus kommen bildschöne Kerzen, die nicht nur durch die Vielfalt der Etiketten verzaubern, sondern auch noch duften. Katharina Baumann war bewusst, dass sie als Basis exklusiven Champagner benötigt. Also ist sie in die französische Champagne gereist, hat Winzer besucht, hat extra eine kleine Sommelier-Ausbildung gemacht und Verträge mit den Champagner-Häusern geschlossen, damit sie deren Etiketten exklusiv für ihre Kerzen verwenden können. Produziert werden die Kerzen aus hochwertigem Bio-Sojawachs, sie duften ganz zart nach Pfingstrosen, sind komplett von Hand in Deutschland gefertigt und in einer schönen Geschenkschachtel verpackt. "Damit das Ganze zum Konzept wird und auch Sie zuhause bei einem besonderen Anlass einen feinen Champagner trinken können und danach bei jedem Anblick der Kerze sich an diesen schönen Moment erinnern, verkaufen wir beides", erklärt die Betriebswirtin. Um die Nachfrage zu bewältigen und damit "Design Bubbles" die "coolste candle company der Welt" wird, benötigt die Gründerin 200.000 Euro. Aber ist das Angebot von 15 Prozent der Firmenanteile auch attraktiv für die "Löwen”? 

Pook aus Berlin

Kanokporn Holtsch (37) stellt den "Löwen" heute ihre "Pook Coconut-Chips" vor. Die Berlinerin ist in Thailand geboren und aufgewachsen und studierte Betriebswirtin. Seit Herbst 2016 führt sie mit Leidenschaft ihre Firma, die die Chips in Thailand produziert und in Deutschland vertreibt. Aktuell gibt es die ohne Fett gerösteten Kokosnussstreifen in den drei Geschmacksrichtungen Original Sea Salt, Mango Sea Salt und Chocolate Sea Salt. Man kann sie als Snack essen, aber auch als Topping für Salate, Eis, Joghurt oder Kuchen verwenden. Sie sind vegan, glutenfrei und enthalten keinerlei Konservierungsstoffe. Um die Investoren von ihrem Produkt zu begeistern hat die Gründerin ihren Mann und ihre beiden Kinder mitgebracht. Überzeugt das Familienunternehmen die "Löwen", die gewünschten 200.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile zu investieren? 

Yogaboard aus Würzburg

Die Idee von Patrick Walter (31) und Dominic Strobel (30): Yoga meets Surfing. Ihr "Yogaboard" ist ein körpergroßes Balance-Board aus Holz, das durch die geschwungene Unterseite die Yogapraxis intensiviert. Das Balancieren und Trainieren auf dem "Yogaboard" stärkt die Sinne für Gleichgewicht, die Tiefenmuskulatur wird aktiviert und bringt die Körperkontrolle auf ein neues Level. Je nach Untergrund und Stärke der Unterlage (verschiedene Matten) wirkt der Balanceeffekt stärker oder schwächer und ist somit ideal für alle Yogapraktizierenden und Fitnessbegeisterte, egal ob Anfänger oder Profi. Zu Dominics und Patricks Kunden zählen neben Yogakursen auch Fitnessstudios, Physiotherapeuten und Sportmediziner. Jetzt wollen sie im Vertrieb noch mehr aufs Gaspedal drücken und benötigen dafür 275.000 Euro. Den "Löwen" bieten sie dafür 10 Prozent an ihrem Unternehmen an.

CurveSYS aus Kranzberg bei München

Denis Güzelocaks Vater hatte vor einigen Jahren als Beifahrer einen schweren Autounfall und musste mit dem Helikopter ins Krankenhaus gebracht werden. Unfallursache war der Sekundenschlaf am Steuer. So kam er auf die Idee, eine Sensorik zu entwickeln, die erkennt, ob der Fahrer die Hände am Lenkrad hat und Alarm schlägt, sobald die Hände abrutschen - wie es bei Sekundenschlaf oder einem Herzinfarkt der Fall wäre. Basierend auf dieser Technik können noch mehr Funktionen ausgeführt werden, so dass man die Hände gar nicht mehr vom Steuer nehmen muss. Beispielsweise das Radio und das Navigationssystem bedienen, Anrufe entgegennehmen oder den Fensterheber betätigen. "CurveSYS" wird in das Steuerelement eingebaut und die Sicherheit im Auto könnte dadurch erheblich gesteigert werden. Denis Güzelocak ist sowohl mit Automobilherstellern im Gespräch, damit sie diese Technik implementieren, aber es gibt auch die Möglichkeit des Nachrüstens. Um "CurveSYS" weiter nach vorne zu bringen, benötigt der 35-Jährige 300.000 Euro und bietet den "Löwen" zehn Prozent der Firmenanteile an. 

Ein Wiedersehen gibt es mit dem 20-jährigen Tobias Gerbracht aus Wuppertal. Mit seinem Staubsaugeraufsatz "Catch Up" hatte er in der 1. Folge der diesjährigen Staffel Ralf Dümmel als Investor gewinnen können. Wer kann die "Löwen" überzeugen? Wir sehen es am 09.10.2018 um 20.15 Uhr bei "Die Höhle der Löwen" auf VOX

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